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SoundVision, interactive installation

SoundVision Plakat Tanja Döring, Thorsten Juckel, Roland Schröder-Kroll, Steffi Beckhaus

SoundVision ist eine interaktive und kooperative audiovisuelle Installation, bestehend aus verteilten Eingabestationen und einem „Gesamt­TonBild“. Das „GesamtTonBild“, und damit der Raumklang, entsteht durch viele einzelne TonBilder, die an den einzelnen Stationen mit Hilfe von Tablet, Webcam oder MIDI-Keyboard gestaltet worden sind - ein eigenes, kooperativ erstelltes, gemeinsames "Klangbild" entsteht, das sich stets verändert und weiterentwickelt, ganz im Sinne einer vernetzten „Konversation“. Neben zwei Stationen in der Bibliothek können weitere über das Internet teilnehmen. SoundVision wurde bereits auf der Mensch & Computer/ ars electronica 2005 und in der Kunsthalle Bremen 2006/2007 ausgestellt.  Vom 15.10.2010 - 09.01.2011 ist es innerhalb der Ausstellung "Konversationskunst" von Kurd Alsleben und Antje Eske im ZKM ausgestellt.




SoundVisionText zu "Mutualité", Kurd Alsleben und Antje Eske. Von der Computerzeichnung zur Netzkunstaffaire, Kunsthalle Bremen 2006/2007

Aus dem Netzkunstwörterbuch: Conversationskunst: Conversationskunst ist das gemeinsame künstlerische Gestalten gemeinsamen gesamtsensorischen Umgangs (...)

Die (Computer)Netzkunst hat erst Text- und dann Bilderchat aufgegriffen. Die Konversation ist "mutuell wechselseitig", nutzt Schrift und Bild. Sie ergibt ein Gesamtkunstwerk, flüchtig, als Bild im Kopf der "Konversierenden".
SoundVision zeigt dieses Bild, lässt am gemeinsamen Werk weiter arbeiten und nutzt sowohl Bild, selbst generiert oder durch Klang erzeugt, als auch die Klangkomposition, selbst generiert oder durch Bild erzeugt. Es vereinigt Klang, vielleicht sogar Musik, und Bild und lässt den Text links liegen. "Mutuell wechselseitig" entsteht so ein veränderliches gesamtes TonBild, das von mehreren vernetzten Konversierenden generiert oder beeinflusst wird.


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SoundVision Stationen in Linz; im Hintergrund Kurd's erste Computerzeichnungen (1960), rechts deren Vertonung

SoundVision ist eine interaktive und kooperative audiovisuelle Installation. Sie besteht aus einer Serveranwendung und verteilten Eingabestationen, an denen Benutzer mit dem jeweils vorhandenen Eingabedevice - Tablet, Webcam oder MIDI-Keyboard - ein eigenes "Klangbild" erzeugen können. Dazu erstellen sie - malend, per Kamera oder in Form des Piano Rolls eines gespielten Stückes - ein Bild, welches mit einem aus einer Liste wählbaren MIDI-Instrument vertont werden kann. Die eigene Komposition kann lokal an der Station über Kopfhörer angehört oder als Bild-Ton-Sample an den Server gesendet werden. Dorthin übermittelt, ist das Sample auf dem Server Screen sichtbar und im Raum hörbar. Der Server spielt fortwährend die ihm gesendeten Sound Samples ab. Benutzer können jederzeit von ihrer Station aus die Anordnung und Größe der Samples auf dem Server verändern, einzelne löschen und neue hinzufügen, wodurch sie den Gesamtklang ändern. Dabei entsteht ein gemeinsames Werk der Benutzer als Momentaufnahme. Sie alle beeinflussen das sich laufend ändernde Klangbild und damit auch den Klang im Raum. Weitere Server und Eingabestationen können an anderen Orten installiert sein. Die Server sind verbunden und synchronisieren ihre Klangbilder.

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TonBild mit Computerzeichnungen, Umgebungsbildern, Handzeichnungen, Mididaten und Klang



Bisherige Ausstellungen:



Papers


Medienkunst oder die Kunst die Medien zu erforschen

Steffi Beckhaus
it-Information Technology
Jahrgang 51 (2009) Heft 6, S. 313-318
Schwerpunktthema Medieninformatik, Boll (hrsg.), Verlag Oldenbourg, DOI 10.1524/itit.2009.0556
File(s): Paper (pdf)
Website(s): IT TZeitschrift Oldenbourgh Verlag


SoundVision

Steffi Beckhaus, Tanja Döring, Roland Schröder-Kroll
In: Siebenundzwanzig Bremer Netzkunstaffairen, Alsleben und Antke Eske (Hg.), pp. 38-39, 93-95, ISBN 978-3-8370-6155-0, edition kuecocokue, Hamburg, 2008


SoundVision — Ton zu Bild und Bild zu Ton, eine vernetzte Konversation

Steffi Beckhaus, Roland Schröder-Kroll, Tanja Döring, Thorsten Juckel
Proceedings of WS for "Innovative Computerbasierte Musikinterfaces", Mensch & Computer 2008, Lübeck, 2008. pp 120-123.


People involved:

Steffi Beckhaus, Tanja Döring, Thorsten Juckel, Roland Schröder-Kroll