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Ahoi

AHOI - Arbeitsgerechte Neugestaltung der Nautischen Zentrale des Hamburger Hafens und innovative Mensch-Modell-Interaktion

Kooperationsprojekt HPA – Department Informatik, Universität Hamburg / HITeC e.V.


Die Nautische Zentrale des Hafens Hamburg, Bild: HPA


Das AHOI-Projekt (Arbeitsgerechte Neugestaltung der Nautischen Zentrale des Hamburger Hafens und innovative Mensch-Modell-Interaktion) ist eine Kooperation der Uni Hamburg, HITeC e.V., und der Hamburg Port Authority (HPA).

Das Team unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Steffi Beckhaus und Prof. Dr. Horst Oberquelle hat über einen Zeitraum von 15 Monaten die Arbeit der Verkehrsleitzentrale, der Nautischen Zentrale (NZ) der HPA untersucht und Unterstützung bei der Weiterentwickelung gegeben. Kern war die Untersuchung und innovative Weiterentwicklung der Mensch-Modell-Interaktion und ihrer Einbettung in Arbeitsprozesse.

Die Nautische Zentrale der HPA ist ein Kernstück des Hamburger Hafens. Dort wird mit Computerunterstützung der Verkehr im Hafen geplant, überwacht, gesteuert und in Notfällen eingriffen. Die verwendeten Computersysteme, Visualisierungen und Materialien sollten ein möglichst integriertes System bilden, das im Normal- wie im Notfallbetrieb optimal die Aufgaben der verantwortlichen Personen rund um die Uhr unterstützt. Dazu gehört, dass die Benutzungsschnittstellen auf die Aufgaben und speziellen Erfordernisse des Betriebs zugeschnitten sind. Das gegenwärtige System ist auf einem sehr guten, international vergleichbaren Stand. Trotzdem ist es nicht für alle Einsatzszenarien optimal ausgelegt und gestaltet. Besonders auch zukünftige Anforderungen an den Hafenbetrieb verlangten das Überdenken der jetzigen Situation und gegebenenfalls eine Neuorientierung.

Das Projekt hat in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern und der Leitung der HPA die aktuelle Situation auf ihre Stärken und Schwächen untersucht, verbesserte Konzepte entwickelt und deren erste Umsetzung wissenschaftlich begleitet. AHOI kooperiert in diesem Zusammenhang mit dem GenEAL-Projekt der C1WPS.



Digitale Prototypen neuer Informationsmittel auf einem interaktiven Tisch und einem iPad, Bild: UHH

In den ersten sechs Monaten wurde in der Nautischen Zentrale eine umfangreiche Analyse zum Überblick über Arbeitsabläufe, Kooperatioen und technische Systeme durchgeführt. Die dort ermittelten Ansatzpunkte wurden im nächsten Projektabschnitt tiefergehend untersucht und bearbeitet.  

Mehr dazu auch im Newsletter der Uni Hamburg, Januar 2011.



Die Artefaktkarte zeigt alle Artefakte im Überblick. Hier ein Artefakt mit Beschreibung und Verortung auf einem Grundriss. , Bild UHH



Papers


Collect and Map it all: The Artifact Map, a Tool for Complex Context Analysis

Steffi Beckhaus, Senana Brugger, Katharina Wolter
Proceedings of NordiCHI '12, full paper, Copenhagen
File(s): Paper (pdf)


Ethnographisch, Praktisch, Gut!

Senana Brugger, Katharina Wolter, Steffi Beckhaus
In: Ethnoscripts, Jg. 13-1, pp 181-198
File(s): Paper (pdf)


Die Artefaktkarte

Steffi Beckhaus, Senana Brugger, Katharina Wolter
In J. Ziegler & A. Schmidt (Hrsg.): Mensch & Computer 2010 Mùˆnchen: Oldenbourg Verlag, 2010, S. 341-350
File(s): Paper (pdf)


People involved:

Steffi Beckhaus, Katharina Wolter, Senana Lucia Brugger, Arved Solth, Arne Scharping