BUBBLES

Projektbeschreibung

Spielbeschreibung:

"Bubbels" ist ein Geschicklichkeitsspiel für 1 bis 10 Spieler. Gedacht als eines von mehren Spielen einer Spielesammlung, zeichnet es sich durch schnelle Erlernbarkeit und Unkompliziertheit aus. Schneller Erfolg garantiert kurzweiligen Spielspaß.


Spielablauf:

Jeder Spieler steuert eine Seifenblase über die zugehörigen Spielsteine. Die Seifenblase folgt den Bewegungen des Steins. Die Berücksichtigung der physikalischen Eigenschaften einer Blase begrenzen die Geschwindigkeit und Trägheit mit der die Bewegungen stattfinden. Die Aufgabe besteht darin möglichst viele Punkte zu sammeln ohne die Blase zum Platzen zu bringen.
Punkte werden durch das Sammeln von Talern gemacht, die vertikal durch das Bild wandern. Mit der Seifenblase können diese Taler aufgenommen werden. Pro aufgenommenen Taler wächst die Blase ein kleines Stück an und wird etwas träger. Punkte werden allerdings erst vergeben, wenn die Blase auf die zugehörige Basis gesteuert wird, um die Taler abzuladen. Je mehr Taler man gesammelt hat und mit sich trägt, umso leichter wird es die Seifenblase zu steuern. Stösst man während des Sammelns mit einem Stern zusammen so platzt die Blase und die gesammelten Taler gehen verloren. Kollidiert man mit der Blase eines anderen Spielers, so kann man diese je nach Trägheit verdrängen oder sogar zum platzen bringen indem man sie gegen einen Stern drängt. Sammelt ein Spieler einen gelben Taler ein, wird er für kurze Zeit unsterblich, seine Seifenblase zerplatzt nicht wenn er mit einem Stern zusammenstößt und kann so schneller mehr Taler sammeln.
Jeder Spieler besitzt unendlich viele Leben und nach eine Spieldauer von 2 Minuten ist das Spiel zu ende. Es werden nur die in der Basis abgelieferten Taler gezählt.


Umsetzung:

Das Spiel wird in Python programmiert. Wir verwenden Panda3D für die grafische Darstellung und das ARToolkit für das Tracking der Spielsteine.


Erwartungen:

Da das Spiel an sich relatif simple im Spielablauf ist, hoffen wir die komplette Funktionalität umsetzten zu können. Die Grafik wird allerdings recht einfach gehalten werden. Sich ändernden Hintergründe und eventuelle Effekte verleihen dem Spiel zwar zusätlichen Spielspass sind allerdings ein zeitaufwändiger Prozess, der keine neuen Erkentnisse zum Spiel an sich bringt. Deshalb werden wir hierauf nicht soviel Wert setzen wie auf die Bedienbarkeit und den Spielablauf.


Benutzung:

Bereits nach kurzer Zeit sollte jeder Benutzer das Spiel spielen können. Ohne das Lesen eine Einführung wird der Benutzer erkennen wie das Spiel funktioniert. Eine ausführliche Bedienungsanleitung sollte somit unnötig sein.


Evaluation

Ziel erreicht?

Wie erwartet konnten wir die komplette Funktionalität innerhalb der relatif kurzen Zeit eines Semesters umsetzen. Eines unserer Ziele war den unmittelbaren Spielspass zu ermöglichen. Die Evaluationsfragebögen haben ergeben, daß jeder Teilnehmer das Spiel nach sehr kurzer Zeit spielen konnte. Es bedurfte jeweils nur einer kurzen Phase, in der das Steuern der Seifenblase erlernt wurde. Keine der Befragten hatten Probleme das Spiel zu verstehen und erfolgreich zu spielen.
Die Geschwindigkeit mit der die Sterne und Taler durch den Bildschirm flogen wurde von vielen als zu langsam empfunden(~38%). Ein Level- system mit steigender Geschwindigkeit und Schwierigkeit, wäre also wünschenswert und würde den Spielspass noch erhöhen.
Die Weingläser zur Steuerung dienten immer nur als Anziehungspunkte die die Blase anziehen. Diese war so angelegt das die physikalischen Eigenschaften einer Seifenblase berücksichtigt wurden. So konnte eine kleine Blase recht flink eine große nur noch langsam bewegt werden. Das stellte natürlich einen gewissen Schwierigkeitsgrad dar. Das Bewegung folgte eben nicht unmittelbar. Dieser Effekt kam auch bei den meisten Spielern so an. So antworteten ~62% auf die Frage "Hattest Du Schwierigkeiten deine Seifenblase zu steuern?" mit "geht so". Zu schwierig fanden das nur ~23% und zu leicht ~15%.
Bei dem Entwurf des Spiels war es von vornherein vorgesehen seine Gegenspieler mittels der eigenen Blase abzudrängeln oder zu schubsen und sich dadurch einen Punktevorteil zu beschaffen. Diese Möglichkeit wurde allerdings nicht wahrgenommen. Es wurde sozusagen nebeneinander hergespielt ohne sich wirklich zu beeinflussen. Deshalb sollte der Anreiz hierfür herhöht werden. Der geschubste Spieler könnte zum Beispiel Taler verlieren, die dann ein anderer wieder einsammeln könnte. Leider konnten wir das Spiel immer nur zu zweit testen, da sich die technischen Möglichkeiten anders verhielten als angenommen. Angelegt war das Spiel für bis zu 10 Spielern. Da aber der Bereich den die Trackingkamera abdeckte nur für zwei Spieler ausgereicht hat, konnte dies nicht nicht umgesetzt werden.
Insgesammt wurde das Spiel als spaßbringend bewertet (100%).

Die Weingläser mit den Trackerkarten. So wurden die Blasen gesteuert


Während des Spiels


Das Startmenu.


Der Zweispielermodus


Der Dreispielermodus